Info zu Breitband- / Glasfaserausbau

Betreff: Glasfaserausbau der als weiße Flecken bezeichneten Gebiete (Download Bandbreite weniger als 30 Mbit/s) Links und Informationen: Anlässlich der Diskussionen auf der Jahreshauptversammlung am 19.03.2018 und weiteren Beiträgen auf der erweiterten Vorstandssitzung vom 04.04.2018 sind hier einige Infos zum Aktuellen Stand zusammengestellt. (Achtung: dies hat nichts mit dem Projekt „digitales Dorf“ des Bündnis Ländlicher Raum e.V. zu tun).
Die in der PDF-Datei von den Stadtwerken Espelkamp veröffentlichten FAQ’s Breitbandausbau beantworten eigentlich schon die meisten Fragen.

Zuerst der wichtigste Link auf das Geoportal des Kreises www.minden-luebbecke.de/Service/GEOportal Der Link zeigt Inhalte Bauen Breitbandausbau Suchbegriff Niedermehnen. Hier kann jeder im Kreis Minden-Lübbecke sehen, ob er im unterversorgten Gebiet liegt und im Rahmen des Projektes erschlossen wird. Gebiete mit weniger als 30Mbit/sec sind grau markiert. Unter Suchbegriff kann direkt die Adresse angegeben werden.

Der nachfolgende Link ist interessant für diejenigen, die sich mehr mit der Förderpraxis des Land NRW befassen möchten. www.breitband.nrw.de
Auf die Seiten des Landkreis Minden-Lübbecke zum Thema Glasfaserausbau kommt ihr mit diesem www.minden-luebbecke.de/Wirtschaft/Kreisentwicklung-und-Ländlicher-Raum/Breitband/ Link. Hier ist auch der Ansprechpartner des Kreises Herr Holsmölle
veröffentlicht und der weitere Ablauf: Ausschreibung, Vergabe ec. beschrieben.
Nachfolgend der Link zur Präsentation des beauftragten Planungsbüros micus
Strategieberatung GmbH www.minden-luebbecke.de/media/custom/1891_4249_1.PDF
Wer sich mit der Struktur vor Glasfaser Telekommunikationsnetzen, mit den Komponenten oder den in der Präsentation verwendeten Abkürzungen vertraut machen will, findet in Wikipedia gute Infos. de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz

Zusammenfassung:
Ziel des ganzen Projektes ist die Versorgung aller Grundstücke mit Breitbandanschlüssen. Da die im Wettbewerb stehenden Telekommunikationsunternehmen aufgrund der Unwirtschaftlichkeit nicht zur Erschließung bereit waren und auch nicht verpflichtet sind, wurde die Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke ermittelt und soll im Rahmen der Förderungen ausgeglichen werden.

Man hat sich bei der Erhebung der aktuellen Bandbreiten auf die Planungsdaten der
Netzbetreiber gestützt. Diese Daten sind in die Karte des Geoportal eingeflossen und sind
Grundlage für die Ausschreibung. Da es reine Planungsdaten sind, können im tatsächlichen Betrieb die erreichbaren maximalen Bandbreiten von den prognostizierten Werten abweichen. Das bedeutet aber auch, wer laut Karte außerhalb des Fördergebietes liegt, kann nur indirekt von dem Glasfaserausbau profitieren, in dem das Unternehmen, welches des Ausbau vornimmt, auch dieses Grundstück mitversorgt.
Dies ist vor allem wichtig für die Anschlussinhaber, die ein Produkt mit einer max.
Bandbreite von z.B. 50 Mbit/s als DSL-Anschluss geordert haben und dann feststellen, dass die max. erreichbare Bandbreite nur bei 25 Mbit/s liegt. Hier war in der Vergangenheit noch eine Korrektur der Karte möglich. Jetzt nicht mehr, da die Ausschreibung bereits erfolgt ist. Der Förderer setzt hier wohl auf das Eigeninteresse .
Termin für die Vergabe ist wohl das 2te Quartal 2018. Danach wird dann mit dem Bau
begonnen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen können die TK-Unternehmen bzw. Serviceprovider den Kunden ihre auf der Glasfaserinfrastruktur basierenden Angebote unterbreiten. Es sollte daher jeder, der die Change hat, anschließen lassen um dann von den höheren Bandbreiten zu provitieren.
Stemwede, den 08.04.2018 Gerhard Hegerfeld

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